Aktuell

Volkshochschule startet wieder ab 11. Mai

Kreis Olpe. Die Volkshochschule des Kreises Olpe arbeitet derzeit auf Hochtouren, um im Laufe dieser Woche den im März unterbrochenen Kursbetrieb ab kommenden Montag, 11. Mai, verantwortbar wieder aufzunehmen. Von daher kam die überraschende Ankündigung der Landesregierung am vergangenen Freitag passend. "Wir haben bereits direkt nach Ostern damit begonnen, jede einzelne Kurssituation in Zusammenarbeit mit unseren Dozentinnen und Dozenten zu bewerten und die Wiederaufnahme des Kursbetriebes zu planen“, so VHS Leiter Jochen Voß. „Dabei ging es von Seiten der VHS vorrangig darum sicherzustellen, dass alle gesundheitlichen Vorkehrungen getroffen und Bestimmungen umgesetzt sind, die ein bedenkenfreies Lernen ermöglichen." So wurden die Raumgrößen der Anzahl der Teilnehmer angepasst,  um zukünftig in einem sicheren Abstand zueinander lernen zu können.  Kurse wurden geteilt, um gezielt kleine Lerngruppen zu gewährleisten. „Wir haben alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer individuell angefragt, inwieweit sie sich eine Fortsetzung ihrer gebuchten Kurse vorstellen können. Wer aufgrund der allgemeinen Situation oder weil sie/er sich zu einer Risikogruppe rechnet, von einem weiteren Kursbesuch absehen möchte, kann dies tun“, so Voß. " Wir werden allen Teilnehmenden ein auf Ihre Möglichkeiten abgestellten Kursbesuch ermöglichen und natürlich nur die Gebühren für die bisher tatsächlich stattgefunden Kurstermine in Rechnung stellen."

Unabhängig davon, in welche Richtung am 6. Mai die Weichenstellungen erfolgen werden, möchte die Volkshochschule des Kreises einen geregelten, verlässlichen und sicheren Plan anbieten. Die Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden des Kreises sollen wissen, wie es mit den gebuchten oder noch möglichen Kursen konkret weitergeht. „Wir werden ab kommenden Montag den Kursbetrieb wieder starten. Dabei gilt es allerdings, die besonderen Bedingungen der Krise fest im Blick zu haben“, so Jochen Voß.  „ In jeden Kurs werden Abstandsregeln eingehalten und hygienische Voraussetzungen geschaffen, damit die Gesundheit der Teilnehmenden und die der Kursleitenden nicht gefährdet ist.“

 

Unter Berücksichtigung dieser Regeln und Voraussetzungen hat die Volkshochschule sich bereits in der vergangenen Woche entschlossen, Kurse, in denen diese Regeln und Voraussetzungen nicht eingehalten werden können, definitiv zu beenden. „Das sind alle Kurse, die aufgrund ihrer Inhalte und Methoden kontaktintensiv arbeiten, mit Maske nicht durchführbar sind oder wo das Raumangebot nicht ausreichend ist.“ Auch in diesen Fällen werden nur die Gebühren für die tatsächlich  stattgefunden Kurstermine in Rechnung gestellt bzw. abgebucht. „Wir bedauern diese Entwicklung“, erläutert Jochen Voß, „ sehen aber angesichts der aktuellen Lage keine andere Möglichkeit. Wir können nur die Kurse verantwortbar realisieren, die aufgrund der gegebenen gesundheitlichen Herausforderungen den Hygieneregeln entsprechen und Risiken minimieren.“

Auf der Internetseite der VHS finden die Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer stets den aktuellen Stand der Entwicklung und die für den Kursstart wichtigen Informationen.

Die Planungen und Absprachen für das Kursprogramm im 2. Halbjahr 2020 laufen derzeit. Das Team der Volkshochschule ist zuversichtlich, ab September wieder attraktive breit gefächerte und qualitativ hochwertige Angebote für das Lernen mit Kopf, Herz und Hand anbieten zu können.