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Das Meisterwerk 2022 - 2023

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Kursnr. 222-213039
Beginn So., 02.10.2022, 11:00 - 13:15 Uhr
Dauer 6 x
Kursort Überregional
Gebühr 0,00 EUR
Teilnehmer 0 - 65

Kursbeschreibung

100 JAHRE KÖLNER KAMMERORCHESTER – DAS MEISTERWERK 2022-2023

SONNTAG 02.10.2022, 11 UHR MOZARTS MUSICA SACRA
Carolina Ullrich, Sopran / Elvira Bill, Alt / Patrick Grahl, Tenor / Gabriel Rollinson, Bass WDR Rundfunkchor / Kölner Kammerorchester / Christoph Poppen, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart, Missa brevis D-Dur KV 194 Wolfgang Amadeus Mozart, Zwei Fantasien für Orgelwalze f-Moll KV 594 und f-Moll KV 608
Wolfgang Amadeus Mozart, Missa brevis B-Dur KV 275
Während seiner Zeit in Salzburg knüpfte Mozart an die Kunst der Vertonung von Texten der Heiligen Messe seines älteren Kollegen Michael Haydn an. Die Missa brevis D-Dur KV 194 war die erste aller Mozart-Messen, die 1793 im Druck erschien. Durch den kunstvollen Einsatz solistischer Passagen und einem reichen instrumentalen Gefüge, zeichnet sie sich durch eine besondere Feierlichkeit aus. In seiner „Loreto-Messe“ lotet er die gestalterischen Möglichkeiten der Solostimmen und das Spektrum ausdrucks-voller Kontraste noch weiter aus. Seine Fantasien für Orgelwalze gehen auf Mozarts Begeisterung für Maschinen zurück. Zu Ehren des Feldmarschall Laudon komponierte er dieses Kuriosum für ein Wachsfigurenkabinett, das stündlich auf einer mechanischen Orgelwalze erklang. Auch in der Streich-orchesterfassung eröffnet diese Musik eine hochemotionale Intensität.

SONNTAG 13.11.2022, 16 UHR LEBE! LIEBE! STÜRME!
Raphael Christ, Konzertmeister und Leitung / Kölner Kammerorchester
Johann Wilhelm Wilms, Ouvertüre in D-Dur
Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 39 g-Moll Hob.I:39
Felix Mendelssohn Bartholdy, Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11
Musik sei ein „Zauberspiegel, in den das Auge des Liebhabers so gern zu schauen wünscht, wobei die Phantasie eines jeden Menschen etwas Eigenes in ihm ersieht“, so der deutsch-niederländische Komponist Johann Wilhelm Wilms, der 2022 seinen 250. Geburtstag feiert. Sein Werk – wie die D-Dur Ouvertüre - gilt es noch zu entdecken. Ähnlich brillant und genauso vielversprechend attestierte Carl Zelter seinem 15-jährigen Zögling Felix Mendelssohn Bartholdy künstlerische Reife, die der junge Komponist mit seiner ersten groß besetzten Sinfonie unter Beweis stellte. Während die Bläserbesetzung für den jungen Mendelssohn eine Premiere war, vollendete Haydn den Einsatz von Trompete und Hörner in seiner g-Moll Sinfonie, mit der er die Wirkungsmöglichkeiten seines feinen und exquisiten Orchesters in Esterháza zu voller Entfaltung bringen konnte.

SONNTAG 04.12.2022, 11 UHR BALD IST WEIHNACHTEN
Kateryna Kasper, Sopran / Kölner Kammerorchester / Christoph Poppen, Dirigent
Georg Friedrich Händel, Concerto grosso Nr. 1 G-Dur op. 6
Dietrich Buxtehude, "Also hat Gott die Welt geliebet" BuxWV 5
Giuseppe Torelli, Weihnachtskonzert Nr. 6 op. 8 Concerto a quattro in forma di Pastorale
Wolfgang Amadeus Mozart, "Laudamus te" aus der c-Moll Messe KV 427
Wolfgang Amadeus Mozart, Adagio und Fuge c-Moll KV 546 für Streicher
Max Reger, Mariä Wiegenlied op. 76 Nr. 52 für Sopran
Max Reger, Lyrisches Andante "Liebestraum" für Streicher
Wolfgang Amadeus Mozart, "Exsultate jubilate" Motette für Sopran und Orchester KV 165
Bekannte und weniger bekannte Kostbarkeiten der Advents- und Weihnachtsliteratur fügen sich zu einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen Konzert. Nach Werken von Händel und Buxtehude sowie Giuseppe Torellis festlichem Weihnachtskonzert aus der Barockzeit sind das Laudamus te – eines der berühmtesten Kirchenmusikstücke Mozarts – und die Motette Exsultate jubilate weitere Höhepunkte des Abends. Mozarts Adagio und Fuge in c-Moll KV 546 war inspiriert von Bach und Händel, deren Werke Mozart in der umfangreichen Notenbibliothek des Barons Gottfried von Swieten kennen und schätzen gelernt hatte. Das „Märia Wiegenlied“ war zu Max Regers Zeit so beliebt, dass er die Klavier-Miniatur zu einer feierlichen Pastoralmusik für Sopran und Orchester bearbeitete.

SONNTAG 26.02.2023, 11 UHR NACHT- UND SEELENMUSIK
Martin Mitterrutzner, Tenor / Radovan Vlatkovic, Horn
Kölner Kammerorchester,Christoph Poppen, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Nr. 34 C-Dur KV 338 Benjamin Britten, Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher
Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 104 D-Dur Hob I:104
Englische Gedichte aus mehreren Jahrhunderten vereint Benjamin Britten in einer Serenade op. 13 für Tenor, Horn und Streicher – eine Anthologie von Texten, die um die Themen „Nacht“, „Schlaf“ und „Traum“ kreisen und die Britten musikalisch mit äußerster Empfindsamkeit vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs ausleuchtet. Mozarts C-Dur Sinfonie KV 338 war ein Wendepunkt in seinem Schaffen – war es doch die letzte Sinfonie, die noch in Salzburger Diensten komponiert wurde, aber schon zu den ersten in Wien aufgeführten zählte. Geradezu symbolisch für diese Lebensveränderung wirkt der flinke Harmonie- und Dynamikwechsel. Mit der Sinfonie D-Dur Hob. I:104 – der zwölften, die er in England schrieb – setzte Joseph Haydn auch gleichzeitig einen brillanten wie krönenden Abschluss in seinem sinfonischen Schaffen.

FREITAG 21.04.2023, 20 UHR EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Horácio Ferreira, Klarinette / Pablo Barragán, Klarinette Kölner Kammerorchester, Christoph Poppen, Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy, Ouvertüre h-Moll op. 26 "Die Hebriden" Felix Mendelssohn Bartholdy, Konzertstück f-Moll op. 113 für Klarinette und Bassethorn
Felix Mendelssohn Bartholdy, Intermezzo aus "Ein Sommernachtstraum" op. 61
Felix Mendelssohn Bartholdy, Konzertstück f-Moll op. 114 für Klarinette und Bassethorn
Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551
„Regenbogenduft“ und „Perlmuttschimmer“ attestierte Franz Liszt der Musik zu Shakespeares „Sommer-nachtstraum“. In der Schauspielmusik setzt Mendelssohn Bartholdy die Idee der Romantik mit seiner Feen- und Koboldwelt mit all ihren fantastischen Gefühlswirrungen auf geniale Weise in Musik. Das sagenumwobene Umfeld der Hebriden hält er in der gleichnamigen Ouvertüre fest. Inspiriert von der Klarinette- und Bassetthorn-Kunst komponierte Mendelssohn mit seinen beiden Konzertstücken virtuose, klangvolle Duette. Posthum hinzugefügt erhielt Mozarts Sinfonie Nr. 41 den Beinamen „Jupiter“ – aus der Überzeugung heraus, dass jene göttliche Vollkommenheit das adäquate Attribut für diesen feierlichen Abschluß seines sinfonischen Schaffens sei.

SONNTAG 11.06.2023, 11 UHR BRILLANTE VIRTUOSITÄT
Lena Neudauer, Violine / Kölner Kammerorchester / Christoph Poppen, Dirigent
Arvo Pärt, Fratres
Eugène Ysaÿe, Chant d'hiver op. 15 für Violine
Ralph Vaughn-Williams, The Lark Ascending für Violine
Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425
Inspiriert von mittelalterlicher geistlicher Musik findet Arvo Pärt nach einer langen Schaffenspause in den 1970er Jahren seine schöpferische Kraft wieder und entwickelt den „Tintinnabuli“-Stil. „Fratres“ ist eines der ersten Werke, das sich auf das Wesentliche konzentriert und durch seine formschöne Schlichtheit fasziniert. Der Geiger Eugène Ysaÿe vernichtete die meisten seiner Werke– unter den wenig Erhaltenen sind seine Poèmes mit denen er ein originelles wie zauberhaftes Genre schuf. Ein musikalischer Ornithologe ist der englische Komponist Ralph Vaughan Williams, der mit „The Lark Ascending“ nicht nur so etwas wie eine heimliche englische Nationalhymne schrieb, sondern eine Hommage an die Lerche und eine klangschöne Herausforderung für jeden Violinsolisten. Mozart schrieb seine „Linzer“-Sinfonie auf der Durchreise von Salzburg nach Wien. Mit ihrer festlichen Heiterkeit, gepaart mit einer für die kurze Entstehungszeit erstaunlichen Detailfreude, war sie schon zu Mozarts Lebzeiten ein Publikumsliebling.
Datum Zeit Straße Ort
So. 02.10.2022 11:00 - 13:15 Uhr   Überregional
So. 13.11.2022 16:00 - 18:15 Uhr   Überregional
So. 04.12.2022 11:00 - 13:15 Uhr   Überregional
So. 26.02.2023 11:00 - 13:15 Uhr   Überregional
Fr. 21.04.2023 20:00 - 22:15 Uhr   Überregional
So. 11.06.2023 11:00 - 13:15 Uhr   Überregional

Klaus Droste